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Das Gefühl Zeppelin – sanft und erhaben


Nein, er ist bestimmt nicht alltäglich, der Flug mit einem Zeppelin… es ist ein einzigartiges Fluggefühl: wie ein stilles Dahingleiten, ruhig und gelassen, ein bisschen Historie fliegt auch mit, und die Landschaft fließt unter einem dahin. Er schwebt so sanft wie ein Heißluftballon, ist aber lenkbar, und die Passagiere sitzen bequem und geschützt in einer geschlossenen Gondel mit großen Panoramafenstern.

Die Stufen schwanken beim Betreten… Im Inneren finden zwölf Personen Platz, können Flug und Landschaft genießen und auch dem Piloten über die Schulter schauen. Unerwartet mühelos steigt das Luftschiff auf ca. 300 Meter auf, die Motorengeräusche werden während des Fluges in der Gondel kaum wahrgenommen. Die “Reisegeschwindigkeit“ liegt bei ungefähr 75 km/h – die Höchstgeschwindigkeit bei ca. 125 km/h.



Unter allen Buchungen im März verlosen wir 2 x 1 Gutschein für einen 30-minütigen Zeppelin-Rundflug auf der Route „Friedrichshafen“

Die Erlebnisse der Zeppelin-Reederei:

Rundflug am Bodensee

Ferdinand Graf von Zeppelin –
der „Narr vom Bodensee“

Als sich im Juli 1900 der erste Zeppelin (LZ 1) in der Manzeller Bucht bei Friedrichshafen in die Luft erhob, verdeckte die Hülle des 128 Meter langen und 11,65 Meter breiten Luftschiffes für ein paar Momente die Sonne. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ferdinand Graf von Zeppelin, der ob seiner Zeppelin-Idee selbst vom Kaiser Wilhelm II. als „dümmster aller Süddeutschen“ betitelt wurde, einen Großteil seines Vermögens in die Konstruktion und den Bau des Starrschiffes gesteckt, leider zunächst erfolglos: Das Luftschiff flog nur 18 Minuten, musste dann notlanden und bald darauf komplett wieder auseinander gebaut werden – denn: Es fanden sich keine Investoren, und der Graf musste alle Bestandteile des Zeppelins und die Werkzeuge wieder verkaufen.

Unter anderem waren es Spenden, die die Idee „Zeppelin“ daraufhin nicht für immer verschwinden ließen. Doch auch die nachfolgenden Luftschiffe hatten keine lange Lebensdauer. Erst nachdem auch Luftschiff Nr. 4 spektakulär verbrannte und eine spontane Spendenaktion der gesamten deutschen Bevölkerung der „Luftschiffbau Zeppelin GmbH“ zur Gründung verhalf, vermerkte Graf Zeppelin den 5. August 1908 als „die Geburtsstunde der nationalen Luftschifffahrt in Deutschland“.

Seine Blütezeit hatte das Unternehmen Ende der 1920er Jahre. Doch der 06. Mai 1937, der Tag der Hindenburg-Katastrophe, beendete die deutsche Luftschifffahrt jäh: Bei der Landung in Lakehurst (New Jersey), fing der Zeppelin Feuer, und binnen kürzester Zeit verbrannte das Luftschiff völlig. 35 Menschen starben.


Rundflug in München

Der Zeppelin startet erneut seinen Jungfernflug

60 Jahre später, im September 1997: Der Prototyp des "Zeppelin NT" absolviert erfolgreich seinen Jungfernflug. Seit 20 Jahren startet, landet und fliegt der Zeppelin für Forschungsprojekte und mit Passagieren.

Technisch hat sich bei den modernen Zeppelinen natürlich einiges geändert: Sie sind deutlich kleiner als ihre Vorgänger und lassen sich entsprechend besser manövrieren. Zum Vergleich: Die Hindenburg maß 245 Meter und konnte 72 Passagiere befördern. Der Zeppelin LZ N07 der neuen Generation ist nur 75 Meter lang und transportiert nur 12 Personen. Und um die Flugsicherheit muss sich der Passagier von heute auch keine Sorgen mehr machen: Der früher eingesetzte leicht entzündliche Wasserstoff wurde durch unbrennbares Helium ersetzt!

Die „Deutsche Zeppelin-Reederei“ bietet neben ihren Rundflügen ein besonderes Schmankerl für alle begeisterten Piloten: ein zweitägiges Zeppelin-Training an, mit dem Highlight, einen Zeppelin selber fliegen zu dürfen.

Eindrücke von den Zeppelin-Flügen

  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin
  • Rundflug im Zeppelin